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Konferenz-Blog: Tag #3 @ Droidcon Berlin 2017

Hendrik Pilz / 06. September 2017 / , , , , / Android / noch keine Kommentare

Der 3. und somit letzte Tag der Droidcon 2017 in Berlin wurde mit der Keynote „Designing for Trust: User Experience + Privacy“ von Ame Elliott eröffnet. Ame hat mit guten Beispielen aus der Praxis die Entwickler für das Thema Sicherheit und Datenschutz sensibilisiert und Tipps gegeben, wie man allein durch das Design der Anwendung das Vertrauen der Nutzer gewinnt.

Danach habe ich mir die Präsentation „Marketing for developers“ von Sylwester Madej besucht und ein paar neue Aspekte des Produkt-Marketings gelernt. Im Anschluss stellte Friedger Müffke in seiner Session Progressive Web Apps vor. In meinen Augen ist das eine ernstzunehmende Alternative zu nativen Apps und Android Instant Apps. Progressive Web Apps sind im Prinzip Webseiten, die auch mit einem Launcher-Icon auf dem Telefon installiert werden können und dann lokal laufen.

Themen über die optimale Architektur einer App waren stets gut besucht, so auch diesmal die Präsentation von Hendrik Kokocinski. Er ging insbesondere auf die neuen Architecture Components in Android ein. Kay Koenig zeigte hingegen am Beispiel der WebView-Komponente, wie man es besser nicht macht.

Danach ging es (mal wieder) um SQLite-Alternativen. Markus Junginger stellte seine sehr viel schnellere Alternative ObjectBox vor, die am Tag zuvor in der Version 1.0 veröffentlicht wurde.

In der vorletzten Session für mich auf dieser Droidcon sprach Lucia Payo nochmal über das Thema App Architektur, diesmal mit dem Fokus auf das MVVM Pattern. Den Abschluss machte dann Nina Wieczorek mit einer kurzen aber amüsanten Präsentation über ihre Test-Plattform nativetap.io, mit der Entwickler ihre Apps auf vielen verschiedenen Geräten in der Cloud testen können.

Mein Fazit für diese Droidcon: Das Programm war sehr gut ausgewählt, in der neuen Location kann das Team jedoch noch ein paar Verbesserungen vornehmen. Ich komme aber auf jeden Fall zum Jubiläum im nächsten Jahr wieder 🙂

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